Shinobi – Heart under Blade

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Starring: Yutaka Matsushige, Minoru Terada, Yukie Nakama
Genre: Action /Manga-Verfilmung
Erscheinungsjahr: 2005
Land: Japan
Regie: Ten Shimoyama
Story by: Kenya Hirata, Futaro Yamada
FSK:
16

Story:
Als im Japan des frühen 17. Jahrhunderts Tokugawa das zerstrittene Land eint, werden die Shinobi, hochspezialisierte Kämpfer, über Nacht arbeitslos. In den Bergprovinzen haben die verfeindeten Clans der Kogas und Igas übernatürliche Fertigkeiten erworben. Der machthungrige Hanzo spielt sie gegeneinander aus um diese Kampfmaschinen zu vernichten, denn während die besten Krieger der Clans unterwegs sind, lässt Hanzo ihre Dörfer vernichten. Die Anführer Danjo und O-Gen sollen also ihre Mannen duellieren lassen. 5 Kämpfer jedes Clans sollen sich also auf Anordnung des Kaisers im Kampfe messen. Wer gewinnt, darf einen Shogun stellen. Wie das Schicksal es will, müssen Oboro und Gennosuke die jeweiligen Teams anführen. Die beiden haben sich vor langer Zeit im Grenzgebiet der Clangebiete getroffen und ineinander verliebt. Bis ihre Clans sie in den Krieg schicken, wollten sie eigentlich für Frieden sorgen oder diese Welt gemeinsam verlassen um einen friedlichen Ort zum Leben zu finden.

Comment:
Ich hab da irgendwie ein wenig mehr erwartet… Klar, die Liebesgeschichte hat man ja überall… Sei es „House of flying Daggers“ oder „Tiger and Dragon“, man hat sich dran gewöhnt. Aber hey, in diesem Film geht es um übertriebene Action-Kämpfe, Wire-Fu bis zum geht nicht mehr plus ein paar gut gemachte Animationen… Aber das war mir zu wenig! Die Fights waren klasse, aber zu kurz, zu selten und immer starb einer, teilweise auch kampflos… so kamen zu wenig Kombinationen zu Stande, denn jeder Kämpfer hatte einen eigen Style mit eigenen Spezial-Fertigkeiten… diese in verschiedenen Kombinationen zu sehen, das hätte ich mir gewünscht. Denn die Kämpfer und ihre Fähigkeiten waren gut erdacht, interessant und vielfältig, doch diese Vielfältigkeit wurde leider nicht ausgenutzt!

Die Story war OK, der übliche Liebes-Schmonz und die List des Hanzos die Dörfer während der Abwesenheit der Kämpfer zu vernichten war nicht ganz sooo durchsichtig wie der Rest der Story! ICH WOLLTE ABER KEINE STORY!!! Diesen Film habe ich mir geliehen, da er mir als „Wire-Fu Martial Arts deluxe“ empfohlen wurde und dieses Kriterium hat er nicht ausreichend erfüllt. Trotzdem kein schlechter Film, hab ihn mir gerne angesehen!

4 Gedanken zu „Shinobi – Heart under Blade

  1. Carsti

    Ich fand ihn eigentlich gar nicht sooo schlecht. Wire-Fu hin oder her, gab es einige sehr gute Szenen. Zum Beispiel der Kampf Tenzen gegen Kagero… naja, da speilt auch sehr viel japanische Tradition mit rein. Was man in der deutschen Version schon gar nicht mehr merkt. Gib Dir mal die Originalstimmen, speziell von Tenzen. Da muss man kein Japanisch verstehen, um zu merken, dass da mehr hintersteckt, als nur das gesprochene Wort. In der deutschen Version wie immer alles niedergebügelt. 🙁

    Alles in allem eine der besten Videospielverfilmungen ever. Wort!

  2. Krulli Beitragsautor

    Also mit dem Spiel hat es doch gar nicht so viel gemein…

    Aber naja, ich verweise noch mal auf meinen letzten Satz des Beitrages: „Trotzdem kein schlechter Film, hab ihn mir gerne angesehen!“

    Ich fand den Film gut, hab aber mehr „auf’s M0wl“ erwartet! 😉

  3. Carsti

    Okay: „Film, das auf dem Namen eines Computerspiels basiert?“ 🙂 Und mehr auf’s M0wl wirst Du bei japanischem Mainstream nicht immer bekommen. Die sind teilweise doch sehr in ihren philosophischen Traditionen gefangen.

    btw: Hattest Du schon Azumi gesehen?

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