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Die Legende von Beowulf

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Starring: Animiert; Ray Winstone: Beowulf, Brendan Gleeson: Wiglaf, Crispin Glover: Grendel, Angelina Jolie: Grendels Mutter, Anthony Hopkins: König Hrothgar, Robin Wright Penn: Königin Wealthow, John Malkovich: Unferth, Alison Lohman: Ursula
Genre: Animation / Fantasy / Sagen-Verfilmung
Erscheinungsjahr: 2007
Land: Animationistan
Regie: Robert Zemeckis
Story by: Altenglisches Heldengedicht / Drehbuch: Neil Gaiman, Roger Avary
FSK:
12

Story:
Ein Königreich in Dänemark wird vom bösen Grendel heimgesucht. Sobald in der Festhalle gesungen, getrunken und gelacht wird, taucht der böse Grendel auf und schlachtet alle ab, was sich bewegt. Beowulf kommt mit seinen Mannen über das Meer und bietet dem König seine Hilfe. Als er nackt und im Kampf Mann gegen Monster Grendels Arm abtrennt erhält er des Königs güldenes Trinkhorn. Im verlaufe der Geschichte stellt sich ebenfalls raus, das Grendel der Sohn der Königs ist. Doch des Nachts kommt Grendels Mutter und tötet alle von Beowulfs Männern. Also sieht Beowulf aus um auch Grendels Mutter zu erschlagen. Doch diese verführt ihn um ein neues Kind zu bekommen. Im Tausch gegen das Trinkhorn verspricht sie ihm, ein unbezwingbarer König zu werden. Der König erkennt, das Beowulf lügt als er behauptet die Mutter erschlagen zu haben, ernennt ihn als königlichen Erben und nimmt sich das Leben. Jahre später kehrt das Horn zu Beowulf zurück und er muss die Dämonin erneut aufsuchen, denn sein Sohn, ein stattlicher und goldener Drache greift das Königreich an. Den Drachen besiegt er, rettet seine junge Geliebte und seine gealterte Königin, doch dabei verliert er einen Arm und stirbt am Ende. Sein treuer Gefährte Wiglaf wird König. Bei der Seebestattung des verstorbenen Beowulfs taucht die Dämonin wieder auf, kurz nachdem Wiglaf das Trinkhorn am Strand findet. Der Film lässt offen, ob er sich auf sie einlässt oder nicht.

Comment:
Ich steh ja auf nordische Sagen! Auch die Beowulf-Saga finde ich sehr gut, doch es einige Unterschiede zwischen dem Gedicht und dem Film! Grendel und der Drache sind nicht die Söhne der Könige, die Dämonin ist im Original ein hässliches Weib und der König begeht im Gedicht keinen Selbstmord!

Die einen finden die Story ein wenig schwach… Ich denke sie wurde in dem Film nur nicht so schön erzählt und eine über 1000 Jahre alte Legende hat es immer schwer mit moderneren Geschichten mitzuhalten!

Die anderen loben die Animationen… Die so gesehen auch größtenteils sehr gut waren, besonders die Umgebung. Andere waren sehr lieblos (wie der Drache z.B.) oder bei schnellen Szenen sah man, dass sich bei einigen Sachen die „durch das Bild rasten“ keine Mühe gegeben wurde. Durch die bekannten Gesichter vergisst man teilweise, das der Film animiert ist, so echt wirkt es, doch dann wacht man schnell wieder auf, denn teilweise wirken die Gesichter dann wieder „leer und gekünstelt“.

Ich mochte den Film alles in allem, man muss aber immer bedenken, das es eine nordische Heldensage ist und kein modernes Hollywooddrehbuch! Die Animationen hätten teilweise besser sein können doch größten Teils waren sie nah an der Realität!

Shinobi – Heart under Blade

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Starring: Yutaka Matsushige, Minoru Terada, Yukie Nakama
Genre: Action /Manga-Verfilmung
Erscheinungsjahr: 2005
Land: Japan
Regie: Ten Shimoyama
Story by: Kenya Hirata, Futaro Yamada
FSK:
16

Story:
Als im Japan des frühen 17. Jahrhunderts Tokugawa das zerstrittene Land eint, werden die Shinobi, hochspezialisierte Kämpfer, über Nacht arbeitslos. In den Bergprovinzen haben die verfeindeten Clans der Kogas und Igas übernatürliche Fertigkeiten erworben. Der machthungrige Hanzo spielt sie gegeneinander aus um diese Kampfmaschinen zu vernichten, denn während die besten Krieger der Clans unterwegs sind, lässt Hanzo ihre Dörfer vernichten. Die Anführer Danjo und O-Gen sollen also ihre Mannen duellieren lassen. 5 Kämpfer jedes Clans sollen sich also auf Anordnung des Kaisers im Kampfe messen. Wer gewinnt, darf einen Shogun stellen. Wie das Schicksal es will, müssen Oboro und Gennosuke die jeweiligen Teams anführen. Die beiden haben sich vor langer Zeit im Grenzgebiet der Clangebiete getroffen und ineinander verliebt. Bis ihre Clans sie in den Krieg schicken, wollten sie eigentlich für Frieden sorgen oder diese Welt gemeinsam verlassen um einen friedlichen Ort zum Leben zu finden.

Comment:
Ich hab da irgendwie ein wenig mehr erwartet… Klar, die Liebesgeschichte hat man ja überall… Sei es „House of flying Daggers“ oder „Tiger and Dragon“, man hat sich dran gewöhnt. Aber hey, in diesem Film geht es um übertriebene Action-Kämpfe, Wire-Fu bis zum geht nicht mehr plus ein paar gut gemachte Animationen… Aber das war mir zu wenig! Die Fights waren klasse, aber zu kurz, zu selten und immer starb einer, teilweise auch kampflos… so kamen zu wenig Kombinationen zu Stande, denn jeder Kämpfer hatte einen eigen Style mit eigenen Spezial-Fertigkeiten… diese in verschiedenen Kombinationen zu sehen, das hätte ich mir gewünscht. Denn die Kämpfer und ihre Fähigkeiten waren gut erdacht, interessant und vielfältig, doch diese Vielfältigkeit wurde leider nicht ausgenutzt!

Die Story war OK, der übliche Liebes-Schmonz und die List des Hanzos die Dörfer während der Abwesenheit der Kämpfer zu vernichten war nicht ganz sooo durchsichtig wie der Rest der Story! ICH WOLLTE ABER KEINE STORY!!! Diesen Film habe ich mir geliehen, da er mir als „Wire-Fu Martial Arts deluxe“ empfohlen wurde und dieses Kriterium hat er nicht ausreichend erfüllt. Trotzdem kein schlechter Film, hab ihn mir gerne angesehen!